Berechnung für 2026

Lohnsteuer Rechner – Lohnsteuer auf das Gehalt berechnen

Der Lohnsteuer Rechner von AIS44 schätzt die Lohnsteuer, die auf Ihr Bruttogehalt entfällt. Sie geben Ihr Gehalt, Ihre Steuerklasse und Ihr Bundesland ein – der Rechner zeigt Ihnen die voraussichtliche Lohnsteuer, den Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer. Die Lohnsteuer ist keine eigenständige Steuer, sondern eine Vorauszahlung auf die Einkommensteuer, die Ihr Arbeitgeber direkt vom Gehalt einbehält. Wie hoch sie ausfällt, hängt vor allem von der Steuerklasse und der Höhe des Bruttogehalts ab. Wenn Sie zusätzlich Ihr voraussichtliches Nettogehalt mit allen Sozialabgaben berechnen möchten, nutzen Sie unseren Brutto-Netto-Rechner.

§
Lohnsteuer berechnen
Bruttogehalt · Steuerklasse · Kirchensteuer
Bitte geben Sie ein gültiges Bruttogehalt ein.
8 % in Bayern/Baden-Württemberg, sonst 9 %
Für den Solidaritätszuschlag relevant
Voraussichtliche Lohnsteuer
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Pro Monat
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Pro Jahr
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Abzugsquote
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Hinweis zur Berechnung: Dieser Lohnsteuer Rechner verwendet die für 2026 geltenden Grundfreibeträge und Tarifformeln gemäß § 32a EStG sowie die Freigrenzen für den Solidaritätszuschlag. Die Berechnung ist eine Schätzung und stellt keine verbindliche Steuerfestsetzung dar. Das tatsächliche Lohnsteuer-Soll auf Ihrer Lohnabrechnung kann je nach individuellen Freibeträgen, Vorsorgeaufwendungen und weiteren persönlichen Faktoren abweichen. Der Rechner ist kein offizielles Angebot der deutschen Finanzverwaltung.

Lohnsteuer Rechner: So funktioniert die Berechnung

Die Lohnsteuer wird vom Arbeitgeber bei jeder Lohnabrechnung einbehalten und an das Finanzamt abgeführt. Sie ist rechtlich keine eigenständige Steuer, sondern eine Erhebungsform der Einkommensteuer. Der Arbeitgeber berechnet sie anhand der Lohnsteuerklasse, des Bruttogehalts und der auf der Lohnsteuerkarte (ELStAM) gespeicherten Merkmale wie Kinderfreibeträge oder Kirchensteuerpflicht.

Der Rechner auf dieser Seite bildet die Grundzüge dieser Berechnung nach. Er ermittelt das zu versteuernde Einkommen, wendet den progressiven Einkommensteuertarif an und berücksichtigt die Freigrenze für den Solidaritätszuschlag. Die tatsächliche Lohnsteuer auf Ihrer Abrechnung kann davon abweichen, wenn Sie individuelle Freibeträge eingetragen haben oder besondere Vorsorgeaufwendungen geltend machen.

Was ist Lohnsteuer?

Die Lohnsteuer ist eine Vorauszahlung auf die Einkommensteuer, die direkt vom Arbeitslohn einbehalten wird. Sie wird nicht separat veranlagt, sondern im Rahmen der Einkommensteuererklärung mit der endgültigen Steuerschuld verrechnet. Wer zu viel Lohnsteuer gezahlt hat, erhält eine Rückerstattung; wer zu wenig gezahlt hat, muss nachzahlen.

Die Höhe der Lohnsteuer hängt vom zu versteuernden Einkommen ab. Der deutsche Einkommensteuertarif ist progressiv: Mit steigendem Einkommen steigt auch der Steuersatz, jedoch nicht linear. Der Grundfreibetrag liegt 2026 bei 12.348 Euro – bis zu diesem Betrag fällt keine Einkommensteuer an [citation:1][citation:8].

Lohnsteuer nach Steuerklasse

Die Steuerklasse bestimmt, wie hoch der monatliche Lohnsteuerabzug ausfällt. Sie ist nicht identisch mit der endgültigen Steuerschuld, sondern dient der Verteilung über das Jahr. Die sechs Steuerklassen haben unterschiedliche Funktionen:

Die Wahl der Steuerklasse wirkt sich nur auf den monatlichen Abzug aus, nicht auf die Jahressteuerschuld. Diese wird bei der Steuererklärung ermittelt, wobei die Kombination III/V oder IV/IV zu Nach- oder Rückzahlungen führen kann.

Welche Faktoren beeinflussen die Lohnsteuer?

Die Lohnsteuer wird von mehreren Faktoren bestimmt. Der wichtigste ist das Bruttogehalt: Je höher das Einkommen, desto höher der Steuersatz. Neben dem Gehalt wirken sich folgende Faktoren aus:

Lohnsteuer und Nettogehalt

Die Lohnsteuer ist der größte Abzugsposten auf dem Gehaltszettel, neben den Sozialabgaben. Sie mindert zusammen mit der Kirchensteuer, dem Solidaritätszuschlag und den Arbeitnehmeranteilen zur Sozialversicherung das Bruttogehalt zum Nettogehalt. Wie hoch der Lohnsteueranteil am Brutto ist, hängt vom Einkommen und der Steuerklasse ab: Bei niedrigen Einkommen ist der Anteil gering, bei hohen Einkommen kann er über 30 % liegen.

Wenn Sie nicht nur die Lohnsteuer, sondern auch die Sozialabgaben und das resultierende Nettogehalt berechnen möchten, verwenden Sie unseren Brutto-Netto-Rechner. Dort werden alle Abzüge einzeln aufgeführt.

Lohnsteuer monatlich und jährlich berechnen

Die Lohnsteuer wird monatlich vom Arbeitgeber einbehalten und an das Finanzamt abgeführt. Der monatliche Abzug basiert auf dem voraussichtlichen Jahresarbeitslohn, der durch zwölf geteilt wird. Bei schwankenden Einkommen oder unterjährigem Beginn des Arbeitsverhältnisses kann der monatliche Abzug vom tatsächlichen Jahresdurchschnitt abweichen.

Die Jahreslohnsteuer ergibt sich aus der Summe der zwölf Monatsbeträge. Sie ist die Grundlage für die Steuererklärung, in der die endgültige Einkommensteuer festgesetzt wird. Der Rechner auf dieser Seite zeigt Ihnen sowohl den monatlichen als auch den jährlichen Schätzwert an.

Beispielrechnung

Die folgenden Beispielwerte wurden mit dem Lohnsteuer Rechner auf dieser Seite generiert. Annahmen: Bruttogehalt, Steuerklasse I, Nordrhein-Westfalen, keine Kirchensteuer, keine Kinderfreibeträge.

Bruttogehalt / Monat Lohnsteuer / Monat Lohnsteuer / Jahr Abzugsquote
2.500 €–––
3.000 €–––
3.500 €–––
4.000 €–––
5.000 €–––

Hinweis: Die Beispielwerte werden aus derselben Berechnungslogik generiert wie das Ergebnis oben. Ihr individueller Wert kann abweichen. Berechnen Sie Ihren genauen Wert mit dem Rechner auf dieser Seite.

Wichtige Hinweise zur Berechnung

Der Lohnsteuer Rechner arbeitet mit den gesetzlichen Grundfreibeträgen und Tarifformeln für 2026. Die Berechnung ist eine Schätzung und ersetzt keine verbindliche Steuerauskunft. Abweichungen entstehen durch:

Die Lohnsteuer auf Ihrer Abrechnung kann daher von der hier angezeigten Schätzung abweichen. Nutzen Sie den Rechner als Orientierungswert, nicht als verbindliche Berechnung.

Verwendete Grundlagen: Einkommensteuertarif 2026 gemäß § 32a EStG (Grundfreibetrag 12.348 €) [citation:1][citation:8]; Solidaritätszuschlag-Freigrenze 2026 (20.350 € / 40.700 €) [citation:3][citation:10]; Vorsorgepauschale-Regelungen ab 2026 [citation:7][citation:14]; Kinderfreibetrag 2026 [citation:6].

Häufige Fragen zur Lohnsteuer

Was ist Lohnsteuer?
Die Lohnsteuer ist eine Vorauszahlung auf die Einkommensteuer, die Ihr Arbeitgeber direkt vom Bruttogehalt einbehält und an das Finanzamt abführt. Sie wird bei der Steuererklärung mit Ihrer endgültigen Einkommensteuerschuld verrechnet. Überzahlte Lohnsteuer wird erstattet, Unterzahlung müssen Sie nachzahlen.
Wie wird die Lohnsteuer berechnet?
Die Lohnsteuer wird auf das zu versteuernde Einkommen angewendet. Dieses ergibt sich aus dem Bruttogehalt abzüglich Freibeträgen und Vorsorgepauschale. Auf den verbleibenden Betrag wird der progressive Einkommensteuertarif nach § 32a EStG angewendet. Der so ermittelte Jahresbetrag wird durch zwölf geteilt, um den monatlichen Abzug zu erhalten.
Wie viel Lohnsteuer zahlt man bei 3.000 € brutto?
Bei einem Bruttogehalt von 3.000 € monatlich und Steuerklasse I liegt die Lohnsteuer je nach individuellen Faktoren bei rund 250 bis 320 € pro Monat. Der genaue Betrag hängt von der Steuerklasse, dem Bundesland und individuellen Freibeträgen ab. Nutzen Sie den Rechner oben für eine genaue Schätzung.
Welche Steuerklasse beeinflusst die Lohnsteuer?
Alle sechs Steuerklassen beeinflussen die Höhe der Lohnsteuer. Steuerklasse III hat den niedrigsten Abzug, Steuerklasse VI den höchsten. Die Steuerklasse bestimmt den Grundfreibetrag und die Vorsorgepauschale, die bei der Berechnung berücksichtigt werden. Die endgültige Steuerschuld wird jedoch erst bei der Steuererklärung ermittelt.
Was ist der Unterschied zwischen Lohnsteuer und Einkommensteuer?
Die Lohnsteuer ist eine Erhebungsform der Einkommensteuer. Sie wird direkt vom Arbeitslohn einbehalten, während die Einkommensteuer bei der jährlichen Steuererklärung auf das gesamte Einkommen festgesetzt wird. Die Lohnsteuer ist also eine Vorauszahlung, die mit der endgültigen Einkommensteuerschuld verrechnet wird.
Wird die Lohnsteuer monatlich berechnet?
Ja, die Lohnsteuer wird monatlich vom Arbeitgeber einbehalten und abgeführt. Die Berechnung basiert auf dem voraussichtlichen Jahresarbeitslohn. Bei schwankenden Einkommen oder unterjährigem Beginn des Arbeitsverhältnisses kann der monatliche Abzug vom tatsächlichen Durchschnitt abweichen.
Wann fällt Solidaritätszuschlag an?
Der Solidaritätszuschlag beträgt 5,5 % der Lohnsteuer und fällt nur oberhalb einer Freigrenze an. 2026 liegt diese Grenze bei 20.350 € jährlicher Lohnsteuer für Einzelveranlagte und 40.700 € für Zusammenveranlagte [citation:3][citation:10]. Unterhalb dieser Grenze wird kein Solidaritätszuschlag einbehalten.
Wie wirkt sich Kirchensteuer auf die Lohnsteuer aus?
Die Kirchensteuer ist ein Zuschlag zur Lohnsteuer und beträgt 8 % in Bayern und Baden-Württemberg, 9 % in allen anderen Bundesländern. Sie wird auf die Lohnsteuer aufgeschlagen, mindert diese aber nicht. Kirchensteuerpflichtige zahlen also Lohnsteuer plus Kirchensteuer.
Warum kann die Lohnsteuer vom endgültigen Steuerbetrag abweichen?
Die monatliche Lohnsteuer ist eine Schätzung auf Basis des voraussichtlichen Jahresarbeitslohns. Individuelle Freibeträge, Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen oder unterjährige Einkommensänderungen werden erst bei der Steuererklärung berücksichtigt. Daher kann die endgültige Einkommensteuerschuld von der Summe der Monatsabzüge abweichen.

Berechnungsmethode: Dieser Rechner verwendet den Einkommensteuertarif nach § 32a EStG für 2026 mit einem Grundfreibetrag von 12.348 € [citation:1][citation:8]. Die Vorsorgepauschale wird als Pauschale berücksichtigt; die tatsächlichen Beiträge können abweichen [citation:7][citation:14]. Der Solidaritätszuschlag wird mit 5,5 % der Lohnsteuer oberhalb der Freigrenze berechnet [citation:3][citation:10]. Die Berechnung erfolgt vollständig in Ihrem Browser; es werden keine Daten an Server übertragen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite Berechnungsmethode.

SB

Samim Bano

Autor bei AIS44 · Aktualisiert im Januar 2026